Mein neues Buch

Dem Vergessen entreißen – Euthanasie-Opfer aus der Eifel und Voreifel

Am 03. Juli 2021, 19 Uhr, habe ich in Nettersheim-Bouderath, Tannenstraße 5, bei einer Veranstaltung im Freien mein viertes Buch vorgestellt und daraus gelesen.
68 Menschen waren gekommen und waren interessiert und haben noch einige Stunden mit mir diskutiert. Ich durfte viel signieren und es war für mich ein schöner Abend und ein wunderbarer Abschluss von vier Jahren Recherche.

Meine verdienstvollen Freunde, nämlich mein Lektor, Herr Joachim Donsbach, Euskirchen, und mein Designer, Herr Harry Beßler-Hermann, Köln, haben viele Fragen beantwortet. Es waren auch etliche Verwandte von Opfern gekommen, die sich rege an den Diskussionen beteiligten und ihrerseits darauf drängen wollen, dass ihre Angehörigen vor ihren Wohnhäusern einen Stolperstein bekommen.

Die Gemeinde Nettersheim zumindest steht diesen Wünschen sehr offen gegenüber. Sie hat mich für den 11. November 2021, 19.00 Uhr, ins Literaturhaus Nettersheim zu einer Lesung eingeladen. Ich würde mich freuen, wenn auch dann viele Leute kämen, die sich informieren wollen.
Aus aus Herzogenrath liegen zwei Einladungen vor, eine für eine Schule für eine Doppelstunde.

Leider hatten weder Kölner Stadt-Anzeiger, noch Kölnische Rundschau, noch der Eifel-Wochenspiegel noch der Blickpunkt einen Hinweis auf die Vorstellung abgedruckt. Darüber haben sich etliche Leute an entsprechender Stelle beschwert.
Wenn auch die Termine meiner Lesungen nicht veröffentlicht werden, werde ich es sehr schwer haben, dieses Thema den Menschen nahe zu bringen.

2004 habe ich das Schicksal des ermordeten kleinen Josef Brock aus Hausweiler dokumentiert.
Daran knüpft dieses Buch auch an. Es bedurfte Recherchen von rund vier Jahren und führt dem Leser die Leidenswege von behinderten Menschen aus unserer Heimat konkret und unmittelbar vor Augen. Das ist eindringlicher als jede abstrakte Statistik und gibt Anlass zur Besinnung.
Vor allem soll die Thematik dieser Leiden den Menschen ins Gedächtnis gerufen werden. Jahrzehnte wurden die Schicksale verschwiegen, sie tauchen in keinem Kirchenbuch und auf keinem Grabstein auf.

Jedes Eifel-Dorf hatte Behinderte und aus fast jedem Dorf sind einzelne von ihnen in die Todesmaschinerie geraten und wurden meist von da ab verschwiegen.

Mein Buch soll dem Vergessen entgegen wirken und dazu anregen, sich weiterer Schicksale zu erinnern und sie für sich selbst zu dokumentieren.
Meine Befürchtung war, dass in vielleicht zwei Jahrzehnten Gruppen, die gerne Geschichte verleugnen dafür sorgen, dass es heißt „diese Schicksale hat es nicht gegeben“ gibt.

Das Buch ist über mich zu erwerben, es kostet 15,99 Euro zzgl. Versand in Höhe von 2,20 Euro. Interessenten mögen sich bitte über die Email-Adresse
kuhnoethen@t-online.de
bei mir melden. Die ISBN-Nr. lautet
978-3-00-069394-6

Guten Tag
Mein Name ist Heinz A. Höver. Ich begrüße Sie herzlich auf meiner Webseite, die ein Geschenk zu meinem 60. Geburtstag war.

Die Gestaltung hat mir, meinem Mann und meinen Freunden viel Freude gemacht.

Ich stelle meine Aktivitäten dar; das sind im wesentlichen Unternehmungen zur Bewahrung der Schöpfung, Begleitung von Sterbenden und Trauernden, meine schriftstellerischen Tätigkeiten und meine Leidenschaft fürs Reisen.

Das Gästebuch soll die Möglichkeit eröffnen, miteinander zu diskutieren.

Ich verspreche mir davon, dass nicht ich alleine die Gefahren der ultrarechten Strömungen sehe und bekämpfe.

Ich verspreche mir auch davon, dass nicht nur ich die vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Aktivitäten der katholischen Kirche kritisch sehe.
Seit dem hunderttausendfachen Seelenmord an Kindern und deren Vertuschung bis in höchste Ebenen befasse ich mich noch aktiver mit den Verbrechen und den Unterstützungen von Verbrechen durch diesen „Verein“.

Religion, Glauben, und gelebten Glauben unterscheide ich sehr fein von Religionsgemeinschaften und Religionsführern.

Vielleicht ergibt sich die eine oder andere Diskussion.

Jedenfalls nehme ich für mich in Anspruch, nicht alles hinzunehmen und aufmüpfig zu sein.

… und vielleicht bin ich das, was jeder wohl ein wenig sein will: jemand, der sich Sorgen um die Welt macht und sie ein wenig verbessern will…

Mein Wahlspruch:

Wer denkt, braucht nicht zu glauben!

Viel Freude am Spaziergang über die Seiten!!