Heuzug

 

 

Mein drittes Buch ist Anfang 2012 erschienen.
Es spielt in Vorarlberg, genau gesagt im Montafon.

Eine langjährige Sennerin erzählt aus ihrem Leben. Dokumentiert wird in einer lebendigen Sprache, oft recht anspruchsvoll mit Humor, die Zeit von 1930 bis heute. Thema ist die bittere Armut und der allmähliche Aufstieg zu Wohlstand in den Tourismus-Gemeinden.
Vieles, was festzuhalten war, ist dankenswerter Weise durch die Erzählerin geschehen. Es hätte auch nicht verloren gehen dürfen!
Die Geschichte hat im Stil Ähnlichkeiten mit den Erzählungen Anna Wimschneiders “Herbstmilch”,
das den Lesern soviel Freude gebracht hat.

In “Heuzug” gibt es auch einen langen Bericht über das Leid der “Schwabenkinder”. In Tirol, Vorarlberg und Graubünden lebten die bedauernswerten Geschöpfe, die am Josephitag(19. März) über hoch verschneite Berge ins Allgäu zogen, um dort für die Sommersaison als Mägde, Knechte, Hirten, Boten und dergl. versteigert zu werden. Am 02. November (Allerseelen) ging es auf gleichem beschwerlichen Weg zurück. Viele Kinder haben, wie der allgemein anerkannte Film gleichen Namens mit Tobias Moretti, die Strapazen nicht üb erlebt.
Interessant ist die Lebensgeschichte des letzten noch lebenden Schwabenkindes, Erwin Pfefferkorn (92), der sich 1936 auf den Spuren der Kinder, die generationenlang so gelitten haben, verdungen hat.

Meine Recherche für dieses Buch begann 2004.

Es wird in Österreich seit Februar 2012 vertrieben und ist jetzt auch im deutschen Buchhandel erhältlich.

Die ISBN-Nr. lautet 978-3935221269, der Verkaufspreis beträgt 12 Euro.

 

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